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Tierphysiotherapie und Osteopathie

Durch die Tierphysiotherapie und Osteopathie wird es Ihrem Liebling wieder besser gehen.

 

 

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Tiergestützte Therapie und Pädagogik

Tiere bringen Freude und hinterlassen eine nachhaltige Tiefenwirkung.

 

 

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Training und Vorträge

 Erfahren und erleben Sie interessante Dinge rund um Ihren Vierbeiner.

 

 

 

 

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 Wissenswertes

Erläuterungen zu wissenschaftlichen, physiologischen und Tiergestützten Themen.

 

 

 

TIERPHYSIOTHERAPIE UND OSTEOPATHIE MIT HERZ

Die Tierphysiotherapie und Osteopathie haben zum Ziel, die natürlichen Funktionen, Bewegungen und Aktivitäten der Muskeln, der Gelenke, des Skelettsystems, der Faszien oder der viszeralen Organe zu erhalten oder wiederherzustellen. Diese können durch Krankheit, Unfall, angeborene Störungen oder Fehlverhalten im Alltag beeinträchtigt sein. Beide Therapieformen fließen bei mir in die ganzheitliche tiermedizinische Behandlung ein.

 

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TIERGESTÜTZTE INTERVENTIONEN MIT TIEFENWIRKUNG 


Die Tiergestützte Therapie und Pädagogik hat zum Ziel, positive Erfahrungen auf andere Lebensbereiche zu übertragen. Gerade Hunde sind treue Begleiter und spenden Trost in Krisensituationen. Im Umgang mit dem Hund werden bei Kindern unter anderem Eigenschaften wie Verantwortung und Sicherheit ausgebildet. Die positiven Effekte von Mensch-Tier-Interaktion werden seit Jahrzehnten kontinuierlich erforscht und immer wieder bestätigt. Lassen Sie uns gemeinsam an der Lebensfreude, der Lebensqualität und dem Wohlbefinden von Mensch und Tier arbeiten.

 

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KNIGGE FÜR NICHT-HUNDEHALTER UND HUNDEHALTER

 

Nicht-Hundehalter

Immer wieder begegnen uns Menschen, die ohne Hund unterwegs sind. Und auch diese Menschen, ob jung, alt, sportlich oder körperlich eingeschränkt, können sehr viel zu einer reibungslosen Begegnungen beitragen. Nicht immer liegt die alleinige Verantwortung beim Tierhalter. Denn auch ein unbewusstes Verhalten von Menschen kann beim Vierbeiner eine Reaktion auslösen.

Liebe spielende Kinder, vorbeilaufende Jogger, Inlineskater, Fahrradfahrer:

  • Bitte verlangsamen Sie Ihr Tempo, sobald Ihnen ein Hund entgegenkommt, bis der Hund an Ihnen vorbei ist. Für kleine Kinder würden Sie dies ja auch machen. Ein fröhlich bewegender Mensch sieht für den Hund so ganz anders aus als ein Spaziergänger (Körperhaltung, Tempo, Lautstärke). Eine Temporeduktion signalisiert dem Hund, dass keine Gefahr droht. Auch ein größerer Abstand signalisiert dem Hund, dass die Gefahr ausweicht.
  • Bitte dem Hund nicht in die Augen starren, da dies der Hund als Drohung verstehen könnte. Schauen Sie einfach weg. Bleiben Sie einfach stehen und drehen Sie sich weg vom Hund, bis er vorbei gegangen ist oder vom Halter zurückgerufen worden ist.
  • Bitte machen Sie sich frühzeitig bemerkbar, wenn Sie sich von hinten nähern, Rufen Sie "Achtung, Skater von hinten" oder klingeln Sie. Sowohl Mensch als auch Tiere erschrecken, wenn sie lautlos eingeholt oder überholt werden. Das kann den Hund zum Bellen und/oder Verfolgen verleiten. Wir haben hinten keine Augen und haben keine Chance unseren Hund rechtzeitig zurückzurufen.
  • Sieht ein Hund noch so süß aus, bitte streicheln Sie ihn nicht einfach ungefragt. Viele Hunde möchten nicht von fremden Menschen angefasst oder gestreichelt werden! Beugen Sie sich, auch nicht über kleine Hunde. Dies ist für viele Hunde bedrohlich. Fragen Sie erst den Hundehalter, ob Sie Kontakt aufnehmen dürfen. Warten Sie dann ab, ob der Hund dies auch möchte. Vielleicht gehen Sie in die Knie und lassen sich etwas beschnüffeln. Steicheln Sie dem Tier nicht über den Kopf, sondern an der Seite des Rückens.
  • Knurren oder Lefzen ziehen ist die erste Stufe eines Tieres in einer unsicheren oder unangenehmen Situation. Wenn nun der Kontakt nicht unterbrochen wird, bleibt dem Hund oft keine andere Wahl als Stufe zwei, schnappen oder beißen. Sie glauben dem Hundebesitzer nicht, dass das Tier keine Streicheleinheiten mag? Zu den Opfern gehören dann Kinder, die gebissen wurden. Und der „Dumme" ist der Hund und sein Besitzer! Bitte respektieren Sie ein „Nein“ vom Hundehalter.

 

Hundehalter

Als liebevoller und verantwortungsbewusster Hundebesitzer sind wir immer auch Vorbild für andere Hundehalter. Und dazu gehört unser Verhalten genauso wie das unseres Hundes. Nur wenn für uns Rücksichtnahme selbstverständlich ist, können wir Toleranz gegenüber unseren Hunden und uns erwarten. Es gibt eine Reihe an ungeschriebenen Regeln!

  • Kommt uns ein angeleinter Hund entgegen, nehme ich sofort und ohne "Wenn und Aber" meinen Hund auch an die Leine! Es ist unwichtig, wie verträglich und lieb der eigene Hund ist. Denn der andere Hund ist angeleint! Ein Kontakt ist hier nicht gewünscht und dies ist zu respektieren. Zudem gibt es mehr und wichtigere Gründe, einen Hund an der Leine zu führen (Jagdfieber, Krankheit, Läufigkeit, sozial nicht stabil usw.). Oder aber das entgegenkommende Team ist gerade beim Üben der Leinenführigkeit, der sozialen Kompetenz etc. Jedes Mal, wenn ein unangeleinter Hund nun einfach angerannt kommt, wirft das diese Team im Training zurück! Oder versetzt den nicht sozialen Hund in eine aggressive Bellstimmung. Oder der Halter der heißen Hündin weiß gar nicht, wie sie zwei Hunde bändigen soll. Oder aber Ihr Hund steckt sich mit einer Krankheit an.
  • Den Kot meines Hundes nehme ich grundsätzlich überall und immer auf! Dieser wird über den nächsten öffentlichen Abfalleimer entsorgt. Der Hund hat keine Hände, mit denen er seine Hinterlassenschaft in den Beutel packen kann. Es ist für alle Menschen und Tiere ekelig in Kot zu treten! Wenn alle Hundehalter das befolgen würden, gäbe es weniger Giftköder.
  • Es gibt Menschen und Hunde, die Angst vor fremden Hunden haben und nicht gelassen reagieren, wenn ein Hund (auch aus Freude) auf sie zustürmt. Hat ein Tier oder ein Mensch Angst, kann in der Vergangenheit bereits etwas Schlimmes passiert sein. Und Angst ist ein starkes Gefühl. Respektieren Sie dies! Meinen Hund lasse ich daher nicht auf andere Menschen oder Hunde zu rennen. Ich rufe ihn frühzeitig zurück!
  • Hunde an der Leine benötigen keinen Kontakt mit anderen Hunden, um „Hallo zu sagen“! Hunde riechen sehr viel besser als wir Menschen. Sie erschnüffeln das Gegenüber auch ohne direkten Kontakt! Nach Absprache mit dem anderen Besitzer können die Hunde ohne Leine Kontakt aufnehmen und spielen, sofern der Ort und die übrigen Gegebenheiten dies zulassen.
  • Das Spielen-lassen von angeleinten Hunden ist gefährlich! Dies sollte strikt vermieden werden. Leinenaggressionen oder Verletzungen durch Flexileinen treten vermehrt auf. Und auch Welpen können früh lernen, dass ein Spiel an der Leine nicht erforderlich ist! Fangen Sie früh an zu üben, dann ist es auch kein Problem für den erwachsenen Hund.
  • Mein Hund kann freilaufen, wenn es an dem Ort erlaubt ist, ich ihn immer im Blick und unter Kontrolle habe. Dazu gehört ein guter Grundgehorsam und vor allem ein sicherer Abruf.
  • Im Wald bleibt mein Hund auf dem Weg und jagt keine andere Tiere. Ein jagender Hund ist nicht nur für das Wild eine große Gefahr, er kann auch Unfälle z.B. beim Überqueren einer Straße verursachen. Gerade im Frühling lieben es Hunde zu rennen und zu hetzen. Hasen, Kaninchen, Rehkitze sind jetzt vermehrt unterwegs! Wenn ich mir nicht 100% sicher bin, leine ich meinen Hund in dieser Gegend vorsichtshalber an.
  • Ich füttere grundsätzlich nur meinen Hund. Jeder Hund wird nur von seinem Halter gefüttert, auch wenn ich im Rudel spazieren gehe.
  • Hunde wirken auf Kinder wie Magnete! Ich achte darauf, dass fremde Kinder meinen Hund nicht ungefragt streicheln. Nicht über den Kopf, sondern nur an der Seite. Die Eltern sollten immer dabei sein. Ich achte darauf, dass es meinem Hund angenehm ist. Wenn dies nicht so ist, unterbreche ich sofort den Kontakt, damit sich der Hund nicht gegen das Kind mit knurren oder sogar beißen wehrt.
  • Springt ein fremder Hund mich an, drehe ich mich ab und beachte ihn nicht! NICHT ansprechen, NICHT anfassen, NICHT anschauen, RUHE bewahren.
  • Springt ein freilaufender Hund auf meinen angeleinten los, muss ich meinen Hund beschützen! Ich versuche mich vor meinen Hund zu stellen. Ich achte auf eine abwehrende Körperhaltung und versuche es mit Hörzeichen „Nein“.
  • Unterwegs, in der Stadt, im Restaurant und an anderen öffentlichen Orten, achte ich darauf, dass mein Hund niemanden belästigt oder einschränkt. Ich achte darauf, dass mein Hund andere Gäste weder anbettelt noch anbellt oder dem Personal im Weg liegt. Ich habe im Vorfeld mit meinem Hund das ruhige Liegen auf seiner Decke geübt, die nun unter dem Tisch liegt. Der Hund kann sich dort gut entspannen. Ich füttere meinen Hund nicht vom Tisch.

 

Ein liebevolles und greifbares Training ermöglicht mir und meinem Hund ein tolles Leben mit vielen stressfreien und angenehmen Erlebnissen.

Für ein gemeinsames fröhliches Miteinander.